Ein Geothermiekraftwerk kann Ökostrom erzeugen.
Dazu wird beispielsweise heißes Salzwasser (Sole) aus tieferen Erdschichten an die Erdoberfläche gefördert. Diese über 100 °C heiße Sole gibt über Wärmetauscher die Wärme an Wasser in einem weiteren geschlossenen Kreislauf ab. Der so produzierte Dampf treibt daraufhin eine Dampturbine an, die Strom erzeugt.
Da die Sole wieder ins Erdinnere zurückgeleitet wird, entsteht ein geschlossener Kreislauf. Umweltschädigende Wirkungen bleiben weitestgehend ausgeschlossen.
Geothermiekraftwerke sind grundlastfähig und können Kohlekraftwerke bzw. Atomkraftwerke ersetzen. Günstige Standorte für geothermische Kraftwerke befinden sich in vulkanischen Gebieten, da dort viel Wärme oberflächennah zur Verfügung steht.
Allerdings sind die Kosten zur Errichtung eines Geothermiekraftwerkes sehr hoch. Die technischen Schwierigkeiten sind mittlerweile weitestgehend gelöst. Ausschlaggebend für die weitere Entwicklung von Geothermiekraftwerken ist die Reduzierung der Bohrkosten und die Verkürzung der Bohrdauer.
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